Der
Münchner Jakobsweg
Die
Beschilderung des Jakobsweges ist eine Initiative des Landwirtschaftsamtes
Fürstenfeldbruck im Zusammenwirken mit den „Münchner Jakobspilgern“.
Die
feierliche Eröffnung des Weges fand am Sonntag,
25. Mai 2003, in Schondorf am Ammersee in der Seeanlage am Fuß der
romanischen St. Jakobs-Kirche statt.
Begleitprogramm:
Kirchenführungen St. Jakob Musik und Meditation in St. Jakob Theater und
Musik rund um die St. Jakobs-Kirche
Das
Schondorfer Jakobsspiel von Erwin Ulrich
„D’r
Jokl und sei’ Jakobsweg“
Ausstellung des
„Größten Weihrauchfasses der Welt“
Pilgermarkt
Bewirtung durch Gastronomie und Vereine
am Wilhelm-Leibl-Platz und am See
Auskunft:
Gemeinde
Schondorf a. Ammerse
Rathausplatz 1, 86938 Schondorf a.Ammersee
Tel.
08 192 – 93 35 0
Fax 08 192 – 93 35
40
E-Mail:
vg@schondorf.de
Internet
www.schondorf.de
Tourismusbüro
Bahnhofstraße 44
86938 Schondorf a.Ammersee
Tel. 08 192 – 88 99
Fax 08 192 – 99 88
10
E-Mail:
tourismus@schondorf.de
Internet:
www.schondorf-tourismus.de
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Liebe
Jakobspilger,
verehrte Gäste in Schondorf am Ammersee,
das Grab des Apostels Jakobus des Älteren
in Santiago de
Compostela war das Ziel von Millionen von Pilgern im Mittelalter.
Die Jakobuswege überspannen Europa wie ein Spinnennetz. Sie führen
die Pilger aus ganz Europa quer durch den Kontinent nach Galicien im
Nordwesten Spaniens und vereinen sie in der Kathedrale von Santiago de
Compostela, dem Heiligtum des Apostel Jakobus.
Der Europäische Rat hat den Jakobusweg zur Europäischen Kulturstraße
erklärt; auf diesem Weg kann man sowohl die Vielfalt als auch die Einheit
Europas sichtbar erleben.
Die
Jakobs-Kirche in Schondorf am Ammersee war wohl eine Station auf dem
Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Im Jahre 1999 haben wir das 850jährige
Jubiläum unserer Jakobs-Kirche mit einem historischen Pilgerfest
gefeiert.

Jakobuspilger
werden von Pfarrer Johannes May und Pfarrer Bernd Busch in Schondorf
am Ammersee empfangen
Wir
freuen uns, dass die Initiatoren des „Münchner Jakobsweges“ von
München nach Bregenz sich unseren Ort für die offizielle Eröffnung des
Weges ausgesucht haben.
Auf dem Weg von München über Schäftlarn und Andechs nach Schondorf und
weiter über Dießen, Wessobrunn, Steingaden, Kempten bis nach Bregenz,
aber auch in unserer romanischen Jakobs-Kirche, können Sie die
Faszination des Jakobspilgerweges erfahren.
Wir wünschen Ihnen, egal ob Sie
nur ein Stück des Weges zurücklegen oder ob Sie sich auf den Weg machen
zum 2700 km entfernten Grab des Apostels Jakobus, einen angenehmen
Aufenthalt in unserer Gemeinde, bei der
Begegnung mit den Menschen und der Natur und der Einkehr in der
Stille unserer Jakobs-Kirche.
Gemeinde
Schondorf a. Ammersee
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Schondorf am Ammersee
Anerkannter
Luftkurort
Die
Gemeinde Schondorf liegt am Nord- westende des Ammersees, eingebettet in
eine malerische Erholungslandschaft voll Schönheit und Harmonie.
Die ursprüngliche Fischer- und Bauernsiedlung hat sich heute zu einem
beliebten Villen- und Urlaubsort entwickelt.
Der Ort wurde schon frühzeitig ob seiner Schönheit von Künstlern und
Wissenschaftlern entdeckt.
Der Maler Wilhelm Leibl verlebte hier wohl seine glücklichsten Jahre und
schuf einige seiner bedeutendsten Bilder.
Schondorfer Leben klingt in den Kompositionen von Hans
Pfitzner mit, der zehn Jahre in Schondorf lehrte und komponierte.
Bert Brecht verbrachte hier gern
seinen Urlaub.
Die Siedlungsgeschichte der Seegemeinde reicht zurück bis in die Hallstattzeit.
Aus dieser Zeit stammen Hügelgräber im benachbarten Wald, dem
Weingarten.
Von der Römerherrschaft in
Bayern zeugt eine römische Badeanlage, die 1924 im Süden von Schondorf
ausgegraben wurde.

Darstellung des hl. Jakobus am Antependium in der Jakobskirche in
Schondorf am Ammersee
Die
erste schriftliche Erwähnung von Schondorf verdankt man einer Urkunde aus
dem Kloster Benediktbeuern, nach der Schondorf bereits um 750 bestand.
Nach dem 12. Jahrhundert erscheinen in den Geschichtsquellen erstmals die
Herren von Schondorf,
ein Adelsgeschlecht,
das von den Grafen von Dießen und Andechs abhängig war.
Zeugen
einer reichen Geschichte sind die romanische Kirche St.
Jakob (1149), einer der besterhaltenen romanischen Sakralbauten des
Alpenvorlandes,
und unser Wahrzeichen,
die weithin sichtbare
St. Anna-Kirche (1499);
ursprünglich im gotischen Stil erbaut, wurde sie im 17. und
18. Jahrhundert in barockem Stil umgestaltet.
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