Geschichte

 

Schondorf a. A.
Gesamtgemeinde
Bernhard Müller-Hahl 
             (1981)

 

 

 

 

Rathaus mit Feuerwehrhaus

 


 

Gemeindewappen

 

 

 


 

Die Gemeinde Schondorf a. Ammersee entstand 1970 durch den Zusammenschluß der beiden Gemeinden Ober- und Unterschondorf. Die schriftlich überlieferte Geschichte beginnt mit der ersten urkundlichen Erwähnung um das Jahr 750 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Benediktbeuren. Die Gemeinde Schondorf a. Ammersee ist ein Luftkurort und liegt 585 m über dem Meeresspiegel am westlichen Ammerseeufer. Die Struktur wird von der Lage am Ammersee bestimmt. In der Gemeinde befinden sich ein Landerziehungsheim, ein Erholungsheim sowie eine Knabenrealschule. Einen wichtigen Wirtschaftsfaktor stellt der Fremdenverkehr dar, der allerdings nur während der wenigen Sommermonate Bedeutung erlangt. In der Hauptsache weist die Gemeinde kleinere bis mittlere Handels- und Handwerksbetriebe auf. Außerdem ist ein mittelgroßer Industriebetrieb ansässig, der Bauelemente herstellt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe geht immer weiter zurück. Die gesamte Land- und forstwirtschaftlich genutzte Fläche der Gemeinde beläuft sich auf rd. 330 ha. Sehr viele Arbeitnehmer sind auswärts beschäftigt und zwar hauptsächlich in München. Die Vereinigung der beiden Orte wäre schon früher notwendig gewesen, um gemeinsame Probleme schon eher lösen zu können. Selbst Einheimische wußten nicht, wo die verzahnten Grenzen verlaufen. Mein Versuch 1954 scheiterte mit knapper Mehrheit, bei der Befragung der Bürger klappte es dann 1968.
Die Gemeinde zählte 1970 fast 2000 Einwohner, stieg 1975 auf 2314 Einwohner und 2981 nun auf 2676 Einwohner, wobei ein jährlicher kleiner Wanderungsgewinn das Geburtendefizit ausgleicht.
Der Anteil der landwirtschaftlichen Bevölkerung ist auf unter 8 % gesunken, während das produzierende Gewerbe auf 42 % und der Bereich der Dienstleistungsbetriebe auf 52 % gestiegen ist. Die Zahl der Wohnungen stieg von 655 auf rund 1000 in 580 Gebäuden, also meist Ein- und Zweifamilienhäuser.
Noch 1972 konnte das neue Rathaus mit Feuerwehrhaus, Verkehrsamt und Bücherei vollendet werden. Seit 1977 ist nun der gesamte Ort an die Abwasserversorgung angeschlossen und die Wasserversorgung verbessert. 1975 folgte ein neues Löschfahrzeug und 1981 der Kindergarten.
Bürgermeister der Gesamtgemeinde war in der Zeit von 1990 bis zu seinem Tode am 29.04.2006 Gerd Hoffmann, Bau-Ingenieur. 
Am 23. Juli 2006 wurde als neuer Bürgermeister der Gemeinde Schondorf a. Ammersee Peter Wittmaack gewählt. 


 




Staatliche Realschule Schondorf a. A. - erbaut durch Kreis 1968/1969


  In Anlehnung an das alte Wappen der Herren von Schondorf nahm die Gesamtgemeinde folgendes von Landrat Müller-Hahl ausgearbeitete Wappen an: In Rot über zwei sil­bernen Wellenleisten der silberne Rumpf eines golden gekrönten Einhorns mit blau­gesteintem goldenem Ring am Horn.
Ab 1978 wurde mit Eching und Greifenberg eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Sitz in Schondorf verordnet, als deren Vorsitzender auch Bürgermeister Metzger gewählt ist. Schondorf a. A. ist im Regionalplan zusammen mit Utting a. A. als Doppel-Kleinzentrum ausgewiesen.





 

Volksschule in 
Schondorf a. A.